Aktuelles

 

20. April 2011

Schulpatenkinder

Leider gibt es eine weitere traurige Mitteilung:
Außer den 2 bisherigen verstorbenen Patenkindern trauern wir um ein weiteres Schulpatenkind: Fabienne Alcide (damals 10. Klasse).

 

Ausserdem gelten seit dem Erdbeben am 12. Januar 2010 bis heute 3 weitere Mädchen als vermisst:

Wed-Flore Napoleon (damals 12. Klasse), Stephanie Fortilus (damals 13. Klasse) beide Mädchen also kurz vor dem Abitur, sowie Christella Joseph (damals 4. Klasse)

 

Spendengelder

Im Herbst wurde das erste Erdbebenspendengeld an die Eltern der Patenkinder ausgezahlt und dankbar entgegengenommen. Alles wurde fotografiert und dokumentiert. Für diese Aktion hat die Organisation CEREEF ihre Räume und Unterstützung zur Verfügung gestellt.

 

Ebenso wurde das parallel gesammelte zweckgebundene Spendengeld für CEREEF an diese Organisation ausgezahlt, die glücklich über die damit gesicherten Gehälter und Schulbedarf waren, da das Erdbeben deren Schulgebäude beschädigt hatte, die sie renovieren mussten, damit die Förderung der Kinder nicht abgebrochen werden musste.

 

 

25. Juni 2010

Unser 1. Vorsitzender war privat im Mai in Haiti und hat von seiner Reise viele Neuigkeiten über unsere Vereinsbelange mitgebracht:

 

  • • Das Land ist noch immer sehr zerstört. Es gibt noch sehr viele Strassen, auf denen der Schutt noch nicht weggeräumt werden konnte.
  • • Es gibt immer noch sehr viele zerstörte Häuser, die noch nicht abgetragen werden konnten und unter denen noch immer Tote vermutet werden. Manche Häuser sind wie ein Sandwich zusammengeklappt.
  • • Offiziell wurden nach dem Erdbeben ca. 220 000 Körper bestattet. Aber da immer noch weitere Tote unter den Trümmern vermutet werden, rechnet die Regierung mit ca. 300 000 Toten.

 

Die Menschen des ganzen Landes sind traumatisiert, nicht nur die Kinder. Bei einem Erd-beben im Mai der Stärke 4,5 liefen die Mensche sofort ängstlich auf die Straße, ebenso beim Donner eines Gewitters. Es gibt kaum eine Familie, die nicht betroffen ist, entweder in der Familie mit Verletzten und/oder Toten, oder am Gebäude mit Schäden bis Totaleinsturz.

 

Nun eine traurige Nachricht, die wir immer befürchtet hatten:

Zwei unserer Patenkinder sind bei dem Erdbeben ums Leben gekommen, wovon das jüngere Kind erst letztes Jahr in unser Förderprogramm aufgenommen wurde.

Wir trauern um Widelande Jean-Pierre (14 Jahre) und Medjine Casimir (7 Jahre).

Und wir sind dankbar, dass es nicht noch mehr Kinder getroffen hat. Einige Familien sind mit ihren Kindern noch immer auf dem Land bei Verwandten.

 

Die staatlichen Schulen sind von den großen Hilfsorganisationen bedacht worden und haben ihren Schulbetrieb ab April wieder begonnen, teilweise jedoch in Zelten auf dem geräumten Schulhof, bis die Schulen wiederhergestellt sind.

Viele unserer Kinder wurden in staatlichen Schulen gefördert, diese Schulen kosten natürlich auch Schulgeld. Die anderen Kinder, die in private Schulen gingen, müssen nun neu auf andere Schulen verteilt werden, weil diese Schulen zum Teil total zerstört sind und von niemand Hilfe zum Neuaufbau oder Renovierung erhalten.

 

Aufgrund unserer Spendenschreiben haben wir Spenden von bisher ca. 20.500,00 € für die Erdbebenhilfe sowie auch für das Projekt CEREEF (s. unter Spenden) erhalten. Die Firma Staples Deutschland GmbH hat uns großzügig bedacht, ebenso Mitarbeiter und Kunden, wofür wir sehr dankbar sind. Es haben Mitarbeiter der Firmen ECE wie auch des ASB gespendet, aber auch viele andere Menschen, Freunde, Bekannte, Paten usw. Das war sehr erfreulich.

 

Aber: wir benötigen immer noch Spenden und freuen uns über jeden Betrag. Unser Spendenkonto ist über Kontakt zu erfahren. Spenden Sie für unsere Erdbebenhilfe mit dem Stichwort: Erdbebenhilfe Haiti.

 

Wir beginnen jetzt mit dem ersten Schritt: der Auszahlung von Spendengeldern aus der Erdbebenhilfe an die Familien unserer Patenkinder als Soforthilfe für schulische Zwecke, wie Schuluniform, Bücher, Hefte, Kleidung usw. Die Häuser der meisten Familien sind entweder ganz zerstört oder schwer beschädigt. So können die Familien finanziell wieder ein wenig Luft holen.

 

Unser zweiter Schritt wird die Hilfe für Schulen sein. Wie und was finanziell unterstützt wird, wird noch genau erarbeitet. Wenn unsere Spendengelder für einen Schulaufbau nicht reichen sollten, werden wir uns bei der Schuleinrichtung beteiligen, wie Tafeln, Bänke, Tische usw. Damit unsere Kinder wieder alle zur Schule gehen können.

 

März 2010

Endlich haben wir die ersten Neuigkeiten von unserem Koordinator:

Er hat Kontakt zu fast allen Primarstufen-Kindern und Kontakt zu allen Sekundarstufen-Kindern. Außerdem hat er einen Rundgang zu allen 20 Schulen gemacht und festgestellt, dass viele Schulen entweder ganz eingestürzt oder beschädigt sind. Die Schulleiter wollen weitermachen. Es ist also möglich, mit dem Förderprogramm vermutlich noch in diesem Jahr weiterzumachen, so dass unsere Kinder wieder in die Schule gehen können.

Sobald alle Informationen gesammelt sind, wird ein Bericht erstellt zu jedem einzelnen Kind und jeder Schule. Aber auch das braucht sehr viel Zeit, weil die Kommunikation nach Haiti noch immer ein Problem ist. Und die Post in Haiti funktioniert noch gar nicht.

Ende April wird ein Mitglied des Vereins privat nach Haiti fliegen und sich dabei auch ein Bild über die Lage unserer  Kinder und Schulen machen.
Klar ist, dass wir auf jeden Fall helfen wollen.

Wir benötigen deshalb dringend Spenden, um hier nachhaltig
zu helfen.

 

Zuerst sollte den Kindern und ihren Familien geholfen werden,
weil viele ihr Heim verloren und die Kinder weder Kleidung noch
Bücher haben.

 

Dann planen wir, uns beim Wiederaufbau einiger Schulen zu
beteiligen, damit der Schulunterricht wieder geregelt beginnen kann.

 

Ferbruar 2010

Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 hat auch Schulen, in denen unsere Kinder gefördert werden, betroffen, die zum Teil eingestürzt oder beschädigt sind. Wir kennen aber noch nicht das genaue Ausmaß, weder der Schäden, noch der betroffenen Schulen.

 

Wir wissen zwar, dass einige Kinder mit ihren Familien aufs Land zu ihren Verwandten geflüchtet sind, um momentan dem Chaos in Port-au-Prince zu entgehen, können aber im Moment immer noch nicht zu einzelnen Kindern Genaues sagen.

 

Wir haben endlich Kontakt mit unserem Kooperator, der Gott sei Dank unversehrt ist. Er kümmert sich nun vor Ort um alles und wird uns berichten, sofern das bei der noch immer sehr schwierigen Lage in Haiti geht. Auch das braucht Zeit. Denn es gibt immer noch nur beschränke Möglichkeiten der Kommunikation in der zerstörten Stadt und mit Haiti.

 

Sobald wir weitere Einzelheiten erfahren, werden wir sie veröffentlichen. Wir brauchen - auch wenn es schwer fällt -  hier weiterhin nach wie vor viel Geduld.